Es war wie ein eigenes kleines Paradis, total idyllisch und.. ich weiß wirklich nicht, wie ich es mit Worten beschreiben soll.
Wir waren auf der Familienfarm der 'Reiseunternehmer' und das auf der anderen Seite des Vulkans, also zur Meerseite hin.
Wir waren also dort in der kleinen Bucht, total abgeschieden von jeglicher Zivilisation. Und vielleicht war das auch grade so schön, weil keiner auf sein Handy schauen konnte und dort auf irgendwelchen sozialen Netzwerken rumschauen konnte, sondern alle miteinander geredet haben und es einfach nicht drauf ankam, was außerhalb passiert.
Naja, und das was wir so sehen konnten, war so atemraubend - wie ein kleines Paradis eben.
Zuerst durften wir die freilaufenden Schafe füttern - Zuhause sind Schafe meine Nachbarn, das war also nichts Besonderes. Aber die Schafe wollten gekrauelt werden und waren total zugänglich, wie Hunde. Das war dann doch etwas anders als bei den feigen Schäfchen bei uns im Norden.
Ich weiß, toller Touri!
Als kleine Stärkung gab es dann Tee und selbstgebackene Cookies von der Gastgeberin.
Danach hat Nicky uns dann das umliegende Gelende gezeigt. Neben dem Haus war ein hoher Berg, der das Gelände so halb umgeben hat.
Und wie ihr da vielleicht schon sehen könnt, sind da so kleine Holzhüttchen.
Und jetzt ratet mal, welche kleinen Bewohner in diesen Hütten leben!
Pingine!
Diese kleinen süßen Tierchen brüten nämlich in den kleinen Häuschen.
Normalerweise bauen sie sich ihre kleinen Höhlen selber doch das kann bis zu drei Jahren dauern, bis so eine kleine Höhle fertig ist!
Wieso dann nicht die nehmen, die jemand anderes schon gebaut hat!
Wenn ein Pinguin Männchen sich aber doch dazu entscheidet, drei Jahre harte Arbeit auf sich zu nehmen, sieht das so aus. -->
Wenn die Höhle dann fertig ist, sucht das Männchen ganz viele Stöcker. Je mehr Stöcker, desto besser, denn darauf stehen die Pinguin Weibchen!
Nachdem die Richtige gefunden ist und die Flitterwochenzeit vorbei ist, geht es bald ans Brüten. Die werdenden Eltern wechseln sich ab mit dem Brüten, sodass immer einer runter zum Wasser watscheln kann, um für Futter zu sorgen.
Viele dieser Holzhäuser und Höhlen sind am Fuße des Berges. Manche Höhlen sind aber auch etwas weiter oben und eifrige Eltern tapern dann den ganzen Weg runter zum Meer und wieder hoch! Nicky hat erzählt, dass die Pinguine manchmal bis zu 8 Stunden am Tag unterwegs sein können, nur um Futter zu besorgen!
Wenn das kleine Pinguinbaby dann nach 9 Wochen Brützeit schlüpft, wechseln sich die Eltern am Anfang immer noch ab mit der Futterwanderung.
Irgendwann jedoch, wenn das Pinguinkücken alt genug ist, gehen beide Eltern los um Futter zu fangen. Irgendwann soll das Pinguinkind ja auch auf eigenen Watscheln stehen können!
Manchmal kann es jedoch vorkommen, dass die Eltern nicht mehr zurück kommen.. Denn auf ihrem Weg runter zum Meer kann es sein, dass sie Seehunden begegnen.
| Wimmelbild - wer kann 4 Seehunde finden? |
Wenn
so etwas passiert, ist das kleine Pinguinbaby aber keinesfalls auf sich
allein gestellt, da springen dann nämlich Nicky, ihre Familie und
einige freiwillige Helfer ein.
Nicky hat uns erzählt und auch gezeigt, dass sie und die anderen regelmäßig alle Holzhäuser kontrollieren.
Sie
achten dabei darauf, ob die Eltern noch am brüten sind, ob die Kücken
schon geschlüpft sind, ob die Kücken genügend Gewicht zulegen und - ja,
da achten die wirklich drauf - ob die Kücken auch genug ihr Geschäft
verrichten!
So klein, süß und flauschig (ich werd wahnsinnig!).
Auf unserem Weg um den Berg an der Bucht entlang kamen wir dann an eine kleinen Aussichtsplattform an, von der wir die Seehunde beobachten konnten.
Es war übrigens grade erst passiert, dass Eltern nicht mehr zurück gekommen sind und ein kleines Pinguinkind seine Eltern verloren hat.
Doch zum Glück haben Nicky und ihre Helfer das rechtzeitig bemerkt! Deswegen heißt der kleine auch Lucky.
Luckx lebt zwar auch in einer kleinen Holzhütte, allerdings nicht mehr auf dem Berg sondern im Garten von Nickys Familie!
Noch an dem Abend sollte der kleine Lucky ins Meer gesetzt werden und irgendwann wird er wohl wieder zurück kommen, seine eigene kleine Höhle bauen und selber ein kleinen Glückkeks in die Welt setzen! ♥
Danach hat uns Nicky wieder nach Akaroa gefahren, wir saßen noch ein wenig in der Sonne am Strand und haben den Nachmittag ausklingen lassen.
Irgendwann waren wir alle aber viel zu hungrig und sind wieder hoch zu unserem Hostel gefahren.
Und wir talentierten Köche haben uns schön Nudeln mit Ei und Tomatensoße gegönnt!
Richtiges Backpacker Essen.
Jedoch mit den ein oder anderen Hindernissen...
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| Wenn der Verstand versagt hilft nur noch Gewalt! |
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| der Kochtopf hatte nur noch einen Henkel und der Topf war bis zum and voll mit heißem Wasser und Nudeln.. doch G.I. Jane, äh, Sara, kennt da nichts! (wenns ums Essen geht) |
Dann war das Essen endlich fertig! 1 Kilo Nudeln für 5 hungrige Mädels!
Ob was übrig geblieben ist? Was glaubt ihr denn?











